Ein Schlaganfall ist die Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung des Gehirns. Dabei kann das empfindliche Gehirngewebe durch Sauerstoffmangel dauerhaft geschädigt werden. Ein Schlaganfall kann durch den plötzlichen Verschluss eines Gefäßes im Gehirn entstehen. Dies wird als Hirninfarkt bezeichnet und betrifft einen großen Teil aller Schlaganfälle.
Durch die Duplex- und Doppleruntersuchung der Halsschlagadern lassen sich Engstellen, sogenannte Stenosen, und Gefäßablagerungen darstellen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert insgesamt etwa 20 Minuten.
Wer sollte sich untersuchen lassen?
Bei akut neu auftretenden Beschwerden wie Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen, einseitiger Schwäche, plötzlichen Sehstörungen oder anderen Schlaganfallzeichen wählen Sie bitte sofort den Notruf 112. Warten Sie in solchen Situationen nicht auf eine Untersuchung in der Praxis.
Eine geplante Untersuchung der Halsschlagadern kann bei Menschen mit bekannten Risikofaktoren oder nach ärztlicher Einschätzung sinnvoll sein.
Zu diesen Risikofaktoren zählen familiäre Veranlagung für Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Rauchen. Wichtig ist dabei: Wenn mehrere Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen, steigt das Gefäßrisiko überproportional.